Probleme übermäßiger Körperhygiene

Die wenigsten Menschen können sich heute vorstellen, wie das Leben im Mittelalter in puncto Hygiene gewesen war. Viele Menschen kamen nur einmal in ihrem Leben in den Genuss einer gründlichen Körperpflege. Am Vorabend zur Hochzeit war es üblich, in ein naheliegendes Gewässer zu steigen, um eine gründliche Reinigung zu vollziehen, allerdings nur dann. Vor allem, als der Zusammenhang zwischen Schmutz und Bakterienbefall erkannt wurde, setzte eine Revolution in der Hygiene ein, die mit der technischen Revolution wie bei der Installation sanitärer Anlagen und einer komfortablen Wasserversorgung in den Haushalten korrespondierte. Die Revolution in der Hygiene hat fraglos ihre guten Seiten. Wird sie aber übertrieben angewandt, entstehen für die Haut Nachteile, die vielen Menschen gar nicht bewusst sind.

Warum übermäßiges Waschen mit Seife der Haut schadet

Die menschliche Haut besitzt in ihrer natürlichen Grundfunktion zweierlei: Zum einen besteht sie aus einem Schutzmantel aus Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut, der feindliche Erreger vom Organismus fernhält. Zum anderen leben rund eine Billionen Bakterien ständig auf der Haut, die als gutartige Bakterien wichtige Schutzfunktionen für die Haut erfüllen. Je vielfältiger und zahlreicher diese Zusammensetzung ist, desto gesünder ist dies für die Haut. Durch übermäßiges Duschen, Baden und Waschen wird die natürliche Schutzfunktion der Haut beeinträchtigt. Besonders fettlösende Seifen verstärken diesen Effekt und greifen den Schutzfilm auf der Haut an. In der Folge erhält die Haut zu wenig Wasser und trocknet aus. Ein quälender Juckreiz, eine spannende Haut sowie Entzündungen auf der Haut sind dann ernsthafte Risikofaktoren. Außerdem werden nicht nur die gefährlichen, sondern auch die unterstützenden Bakterien auf der Haut angegriffen. Viele davon sterben aus und stehen der Haut nicht mehr als Freund und Helfer zur Verfügung. Schmierseife von Haka verhindert diese Effekte und sorgt dafür, dass der an sich positive Waschvorgang ausschließlich Vorteile nach sich zieht.

Krankheitserreger entwickeln Resistenzen

Heutzutage, wo die traditionelle Kernseife vielerorts durch antibakterielle Spülseife ersetzt wurde, ist die Gefahr, dass Krankheitserreger Resistenzen gegen die Abwehrkräfte entwickeln, deutlich gestiegen. Denn bei einem Kontakt mit einem Antibiotikum sterben zwar die meisten Bakterien ab. Manche können allerdings infolge einer Mutation Resistenzen gegenüber dem Antibiotikum entwickeln. Sie verteilen die Mutation auf die Nachkommenschaft, die nun ebenfalls eine Resistenz gegenüber den Wirkstoffen der Spülseife entwickeln.

Der schädliche Einfluss von Triclosan

Ein typischer Wirkstoff gegen Mikroorganismen in Seifen ist Triclosam. Besonders diese Substanz geriet in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit. Wissenschaftler fanden nämlich heraus, dass dieser Wirkstoff die Entgiftungsfunktion der Leber stören und durch seine hormonelle Wirkung unter bestimmten Voraussetzungen Brustkrebs auslösen kann. Außerdem fanden die Wissenschaftler heraus, dass der hochgradig aggressive Wirkstoff auch andere Beschwerden verursachen kann. Dazu gehören Schädigungen von Embryonen im Mutterleib, eine allergieinduzierende Wirkung, Asthma, Förderung von Bluthochdruck, Fehlfunktionen in der Schilddrüse, eine Schädigung der Muskelfunktionen sowie Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt. Von weiteren Störungen, die Trictosan mitverursachen kann, ist wegen der Aggressivität des Stoffs auszugehen. Verbraucher sollten deswegen darauf achten, beim Waschen, bei Zahnpasta und anderen Kosmetika nur Hygieneprodukte zu nutzen, in denen kein Trictosan enthalten ist.

Weitere Tipps für das Händewaschen

Als besonders hautfreundlich gilt die Neutralseife von Haka, die sich umweltfreundlich und hautfreundlich verhält sowie den natürlichen ph-Wert beim Menschen nicht reduziert. Außerdem braucht beim Waschen nur sehr wenig der Seife in das Ökosystem zu gelangen, weil das Waschmittel konzeptionell auf Sparsamkeit ausgelegt wurde. Für den Waschvorgang reicht bereits ein halber Teelöffel der Haka-Seife für eine Menge von fünf Litern Wasser. Experten raten aufgrund des geringeren Wasserverbrauchs und Hautkontakts mit Wasser außerdem zum Duschen statt zum Baden. Als ideale Länge für das Händewaschen werden 20 Sekunden veranschlagt. Dies ist lang genug, um sämtliche Keime abzutöten und kurz genug, um die Haut nicht über Gebühr zu belasten.